Ngoenga School
Projektinformationen
| Projekt | Ngoenga School |
|---|---|
| Schwerpunkt | Bildung, medizinische Versorgung |
| Was | Patenschaften für Kinder mit Behinderung |
| Wo | Indien |
| Ziel | Förderung, Ausbildung und Betreuung tibetischer Kinder mit Behinderung |
| Mindestbedarf | 75.000€ jährlich |
Update
25-jährige Silberjubiläum
Jede Schule veranstaltet Feiern, bei denen die Schülerinnen und Schüler ihre Fähigkeiten präsentieren und an Wettbewerben teilnehmen können.
So auch am 8. März dieses Jahres in der Ngoenga-Schule, wo das 25-jährige Silberjubiläum gefeiert wurde. An diesem Tag war nicht nur das Wetter wunderbar, sondern die Stimmung war auch großartig.
Die Schülerinnen und Schüler präsentierten wunderschöne künstlerische Darbietungen mit Gruppen- und Einzeltänzen sowie eine Gesangsdarbietung. Außerdem gab es einen Wettbewerb, bei dem die besten Schülerinnen und Schüler Preise erhielten.
Update
Physiotherapiesitzung
Die Mitarbeiter der Ngoenga-Schule fördern die Entwicklung der physiotherapeutischen Techniken und veranstalten daher regelmäßig Auffrischungskurse. Einer dieser Kurse befasste sich kürzlich mit der Körperhaltung und dem Heben von Kindern.
Techniken, in denen sie ausgebildet wurden:
- Drehung der Wirbelsäule mit Übungen der oberen Gliedmaßen
- Übungen mit dem Gymnastikball
- Hand-Augen-Koordination mit Gleichgewichtsübungen
- Stehen mit Unterstützung
sind Bestandteil der Therapiesitzungen für die in der Schule lebenden Kinder und Jugendlichen.
Das Personal achtet auch darauf, dass die Rollstühle in gutem Zustand sind. Aus diesem Grund werden die Rollstühle einmal pro Woche repariert und gewartet.
Basisinformationen
Ngoenga School - Patenschaften für Kinder mit Behinderungen
In diesem Heim leben tibetische Kinder und Jugendliche mit Einschränkungen unterschiedlicher Schwere im körperlichen, geistigen und seelischen Bereich.
Aufgabe und Ziel dieses Hauses und seiner Mitarbeiter ist es den Kindern und Jugendlichen so früh wie möglich zu helfen ihre vorhandenen Kapazitäten zu entwickeln und zu fördern. Es gilt z. B. den Menschen, die neurogenerative Erkrankungen (Paraplegie) haben, durch einen Rollstuhl die Möglichkeit schulischer und beruflicher Bildung zu geben. Damit können sie unbeschwerter am Leben der tibetischen Gemeinschaft im Haus und anderswo teilnehmen.
Gehörlose lernen die Gebärdensprache und mit ihnen lernen es die anderen Hausbewohner, um einen ungezwungeneren Umgang miteinander zu ermöglichen.
Die tibetischen Kinder und Jugendlichen von Ngoenga ergreifen die Chance einen Beruf zu erlernen, z. B. Schneiderin. Einer hat es bis zum Thangka-Maler geschafft, andere geben ihre neu erworbenen Fertigkeiten an ihre Mitbewohner weiter.
Was alles können die Kinder in Ngoenga lernen: Unterricht in Klassen je nach ihren Möglichkeiten, Kunstunterricht mit Herstellung von kleinen dekorativen Gegenständen, Musik und Tanz, Kerzen gießen, Schneidern, Gartenarbeit, Gebärdensprache, Hausarbeit und Kochen.
Eine Bücherei und Computer stehen dabei zur Verfügung.
Die Kinder leben in fünf Gruppen zu zehnt in Familien, werden angeleitet von Pflegeeltern. Sie lernen sich selbst zu pflegen und die anfallenden Hausarbeiten, soweit sie selbst körperlich dazu imstande sind, zu erledigen. Sie lernen auch sich um die zu kümmern, die zu den elementarsten Verrichtungen nicht in der Lage sind.
Das Heim benötigt professionell ausgebildete Mitarbeiter und eine spezielle Ausstattung.
Material, Medikamente und Physiotherapiegeräte müssen ersetzt oder neu angeschafft werden.
Die Kosten für das Projekt betragen etwa € 75.000 im Jahr. Einzelpatenschaften geben auch diesen tibetischen Kindern und Jugendlichen das Gefühl, da ist noch jemand von außerhalb, dem ihr Wohlbefinden am Herzen liegt und ihre Förderung sichert.
